Barf – Ernährung
Wer kennt nicht das Problem, man steht vor überfüllten Regalen und weiß im Prinzip nicht so recht was man seinen Hunden füttern soll.Im Laufe der Jahre hat es die Futtermittelindustrie geschafft uns glauben zu machen, dass Trockenfutter das alleinglücklich machende Futter für Hunde sei. Auch Tierärzte empfehlen uns dies Futter und was der Tierarzt sagt, ist „Gesetz“ und es wird wohl schon stimmen.
Doch weit gefehlt: Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich nun sehr intensiv mit dem Thema gesunde Ernährung für den Hund. Umso mehr ich lese, desto mehr schäme ich mich, dass ich an meine Hunde lange Jahre diesen Industriemüll verfüttert habe.
Warum BARF( = Biologisch Artgerechte Rohfütterung) statt Fertigfutter?
Durch die industrielle Futterherstellung ist eine radikale Änderung in der Fütterung unserer Hunde eingetreten. Haben Hunde sich bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ausschließlich von Tischresten und Fleischabfällen ernährt so endete dies jäh mit der Markteinführung des Fertigfutters vor ca. 60 Jahren.
Die größten Bestandteile der meisten heute handelsüblichen Fertigfuttersorten sind Getreide, Mais und Reis sowie deren Nebenprodukte. Diese Zutaten sind für Hunde schlecht bis gar nicht verwertbar. Außerdem sind in Fertigfutter meist „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ enthalten. Dies umfasst: Füße, Schnäbel, Federn, Blut, Fell, Hufe, Hoden, … nicht sehr lecker und auch nicht gerade hochwertige Materialien. Die Zutaten werden ultrahocherhitzt, es werden künstliche Vitamine zugesetzt, und je nach Hersteller Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Schließlich wird alles in Pellets gepresst.
Seit Futter aus Dosen und Tüten in den Hundenapf Einzug gehalten hat, versucht die Futterindustrie auf vielfältigste Weise den Hundehaltern zu erklären, selber kochen würde zwangsläufig zu Über- bzw. Unterversorgung mit Nährstoffen, Vitaminen etc. führen und somit die Gesundheit des Hundes gefährden. Demnach sei nur die Futterindustrie in der Lage gesundes und ausgewogenes Futter herzustellen. Dies ist jedoch eine absurde Behauptung, weil auch ohne Fertigfutter Hunde schon seit tausenden von Jahren prächtig leben und gedeihen.
Nie waren unserer Hunde so krank wie in der heutigen Zeit! Die Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht, Tumore, usw. haben unsere Hunde fest im Griff, doch wir können mit gesunder Ernährung so viel wertvolles für unsere Hunde tun.
Rohfüttern ist keine Hexerei, sondern eine artgerechte Fütterung!
Der Hund braucht nicht jeden Tag festgelegte Mengen an Nährstoffen, Vitaminen usw. Beim erwachsenen Hund gilt die Faustregel der Rohfütterung: Ca. 2% seines Körpergewichtes sollte der Hund als Nahrung zu sich nehmen. Wiegt ein Hund ca. 30kg, sollte er etwa 600g Fleisch zu sich nehmen.
Mann sollte bei der Fütterung immer daran denken, das der Hund sich seine Vitamine und Mineralien nur aus Panzen und Blättermagen ziehen kann, Obst und Gemüse kann der Hundeorganismus nur in geringen Mengen für sich Nutzen.
Bei der errechneten Menge an Futter sollten ca. 40% Muskelfleisch, 30% Panzen und 30% Innereien erhalten sein. Bei dieser Fütterung liegen sie immer auf der sicheren Seite, so das der Hund mit allen wichtigen Nährstoffe versorgt ist.
Man kann aber auch vier Tage nur Muskelfleisch füttern, einen Tag Panzen, einen Tag Knochen und einen Tag Innereien, da ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt!!!
Lassen sie sich nicht verunsichern, probieren sie es einfach aus, sie werden merken, wie einfach es ist ihren Hund nur mit einer richtigen Fütterung glücklich zu machen.
Ihr Hund wird es ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken!
Bei Fragen, wenden sie sich bitte an Claudia Kübert, Tel: 0175-1128339
Fertig BARF erhalten sie Hundesalon FashionDog, Rosenanger 10, 97753 Karlstadt-Karlburg
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