Obedience stammt ursprünglich aus England und ist eine Hundesportart, die ausschließlich durch gut eingesetzter Motivation (Clicker, Futter, Spieli) aufgebaut wird.
Die Hundeführer und Hunde müssen während einer Übung (Prüfung) eine harmonisch Teamarbeit zeigen. Die Teamarbeit setzt sich vorwiegend aus einer präzisen und hochkonzentrierten Unterordnung zusammen. D. h. perfeke Fußarbeit, linke und rechte Winkel, sowie Wendungen. Steh, Sitz, Platz aus der Bewegung und Ablage (auch sitzend) in der Gruppe sind elementare Grundübungen.
Desweiteren werden die Hunde über eine größere Distanz in eine mit Pylonen abgesteckte (Boxbänder am Boden) Box von 3 x 3 m geschickt “Vorraussenden in ein Viereck” und müssen ebenfalls eine Distanzkontrolle (Positionswechsel auf Entfernung – Sitz-Platz-Steh) zeigen. Später werden dann ein Heranrufen mit Steh und Platz in den Schwierigkeitsgrad eingebaut.
Weitere Übungen sind das Apportieren (Kunststoff-, Holz- oder Metallapportel) auf gerader Fläche oder über eine Hürde. Die Geruchsunterscheidung an Holzstäben (Eigenindifikation) werden in den höheren Klassen ebenfalls Teil einer Prüfung.
Wie man unschwer erkennen kann ist Obedience sehr umfangreich und enthält Teile der Unterordnung, Distanz- und Apportierarbeit, sowie “Nasenarbeit” durch die Identifikation der Gerurchsartikel.
Trainingszeiten: siehe Stundenplan!

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